Aiden bei Familie Czekala

Da Ira’s Schwester Stefanie behauptet, keine Aufsätze schreiben zu können, bleibt es uns überlassen, seinen familiären Werdegang zu umfassen. Aiden zog im Alter von vier Monaten nach Münster zu Steffi und ihrer Familie. Sie waren zwar gerade mitten im Umzug, aber damit hatte er keinerlei Probleme. Im Gegenteil - anscheinend genoss er dieses Tohuwabohu sogar.

Zusammen mit Steffi’s Tochter Josepha-Marie, die damals auch erst ein halbes Jahr alt war, wuchs er auf, und die beiden wurden ein eingeschworenes Team. So manches Mal erfuhren wir von netten kleinen Geschichten, die die beiden erlebt hatten, wie zum Beispiel  dem gemeinsamen Maulwurfausbuddeln, Sandhügelzerkleinern oder Wettplanschen im Badeteich.

 

Mittlerweile ist die Familie um Söhnchen Jasper-David, einen kleinen Dackelmix namens "Wendy" und dem Shetlandpony Jury erweitert worden. Jaspers Interesse liegt aber eher in den technischen Dingen, wie Treckerfahren etc. Typisch Junge! Unser Schwager Stefan "schwärmt" immer wieder von den grandiosen Wachhundeigenschaften Aidens:

Vor zwei Jahren kam Steffi eines Morgens zu ihrem auf dem abgeschlossenen Grundstück geparkten, Auto, um einkaufen zu fahren. Sie stieg ein, aber irgendetwas war anders als sonst, das Lenkrad fehlte! Nette Leute waren also des nachts über den 2,50 m hohen Zaun geklettert und hatten sich geholt, was ihnen anscheinend woanders fehlte. Und keiner im Haus, einschließlich der beiden Hunde hatte irgendetwas bemerkt. Soviel zu dem Thema "Der Deerhound als Wachhund"!

 

Auf Wanderungen mit der Familie, Ponyausritten oder Fahrradtouren ist Aiden immer mit dabei, Steffi hat ihre Entscheidung für einen Deerhound bis heute nicht bereut, nur etwas würde sie beim nächsten Mal anders machen. Sie würde sich eine Hündin aussuchen, denn 1. wären die kleiner und etwas handlicher (sagt sie jedenfalls) und 2. jaulen Hündinnen einem nicht tagelang die Ohren voll, wenn in 3 km Entfernung mal wieder Nachbars Mädel heiß ist.

Wir hoffen jedenfalls, dass Aiden ihr noch viele Jahre lang in den Ohren liegen wird!

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© Joachim Johannsen