Hi! Ich bin Fly!

Flys Geschichte aus Herrchens und Frauchens Sicht gibt es hier

Aber mal so ganz unter uns: ihr könnt mich auch Flügli, Brausepo, Stinkepo, Flügelmaus, Sonnenschein oder ganz förmlich „Fair Fly“ nennen.
Ich bin ein waschechter Deerhound, meine Mutter ist Islay’s Dana und mein Vater ist Claidhembor Cattanach. Beides tolle Persönlichkeiten, die dafür gesorgt haben, dass es nicht nur mich, sondern auch meine beiden Geschwister, Fawna Faye und Fran Fine, gibt. Ich lebe zusammen mit meiner Mama und meiner Schwester Fran in Brockensen, bei Frauchen Ira und Herrchen Joachim. Aber ich fange meine Geschichte – keine normale Geschichte, so viel sei verraten! – lieber vorne an.

01. Fly mit Glücksschwein.jpg 02. Fair Fly, 5 Wochen alt.jpg 03. Kuscheln.jpg 04. Fly in der Küche.jpg 05. Zusammen mit Mama Dana.jpg

An einem Tag im Herbst 2007, genauer gesagt am 05. Oktober, erblickte ich mit meinen Geschwisterchen das Licht der Welt. Okay, okay, das mit dem Licht hat noch etwas gedauert, das war aber auch eher metaphorisch gemeint… Anfangs war alles so, wie es sein musste. Unser Leben bestand aus zwei Konstanten: Trinken und Kuscheln. Herrlich! Mama kümmerte sich hervorragend um uns, schleckte uns ab und wärmte uns. Bei drei Welpen gab es natürlich kaum Streit um die beste Futterquelle. Es war ein Paradies auf Erden.

Mit der Zeit wurden wir immer größer… wir konnten irgendwann sehen und fingen an, durch die Gegend zu kriechen. Frauchen fiel schon früh auf, dass ich mich anders bewegte als Faye und Franny. Mir war es egal. Ich kam ohne Probleme von A nach B. Und wie toll war das, die Umwelt plötzlich auch mit den Augen in sich aufzunehmen? 

06. Kein Knochen ist groß genug.jpg 07. Beim Toben auf der Wiese.jpg 08. Alles ist zum Spielen da.jpg 09. Fly und Franny, (nichts wie weg), Januar '08.jpg 10. Im Alter von 18 Wochen.jpg

Wir wuchsen und wuchsen, wurden vom vielen Milchtrinken dicker und dicker und Frauchen sorgte sich immer mehr um mich. Ich schlief immer in ein und derselben Position und begann nicht, so wie meine Schwestern, richtig zu laufen. Das Schlafen entwickelte sich zum Problem, da sich mein Brustkorb anfing zu verformen – aber es war doch so bequem! Frauchen und alle anderen, die immer zum Kuscheln vorbei kamen, fingen also an, mich immer umzubetten. Fortan durfte ich mich nicht nur an Faye und Fran kuscheln, sondern auch an ein Körnerkissen. Ich lag also wieder auf der Seite und alles wurde wieder gut.

11. Im Haus.jpg 12. Ausruhen am Abend.jpg 13. Spaziergang.jpg 14. Mit Patch im Garten.jpg 15. Tobestunde.jpg
Gehen lernte ich trotzdem nie richtig. Statt eine Pfote vor die andere zu setzen, hoppelte ich lieber. Meinen Schwanz sah ich als Ballast an. Aber das kann ja einen Deerhound nicht erschüttern! Ebenso wenig wie die Tatsache, dass… na ja, ich dem Ruf der Natur nicht so folgen kann wie es sonst alle machen… ihr wisst schon! Mit der zunehmenden Größe fiel zwar meine Behinderung immer mehr auf aber mal ganz ehrlich: ist das so schlimm? Manche Leute gucken mich komisch an aber da stehe ich drüber. Nicht umsonst trage ich den Spitznamen Sonnenschein! 
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Außerdem gab Frauchen nie auf, neue Methoden zu probieren, um mir das Gehen doch noch zu ermöglichen. Ich bekam kleine Teile auf den Rücken geklebt, die ein Kribbeln von sich gaben, was sich komisch angefühlt hat. Frauchen ist mit mir auch ganz oft on tour gewesen, dann hat mir eine andere Frau immer kleine Nadeln in den Rücken gesteckt. Und zuhause haben wir immer viel Physiotherapie gemacht.

21. Beim Spaziergang.jpg 22. Glückliche Fly.jpg 23. Mit allem wird gespielt.jpg 24.jpg 25. Fly auf Beobachtungsposten.jpg
… und ich wuchs weiter und es blieb dabei, dass ich eher wie ein Hase hüpfte. Es war ein bisschen doof, dass Fran und Faye immer schneller als ich waren, wenn sie dann aber zufällig an mir vorbei stürzten, konnte ich sie doch noch packen! Das war ein Spaß, sage ich euch! Und auch wenn ich langsamer bin: das Hinterherjagen (ob nun rennend oder hüpfend) bringt dennoch Freude.
26. Fly im Schnee.jpg 27. Kuscheln mit Mama.jpg 28. Toben mit Ghualainn.jpg 29.jpg 30. Fly pirscht sich an.jpg
Irgendwann kam Faye dann in eine neue Familie, dafür hatte ich aber noch Franny und wir beide durften bei Herrchen und Frauchen bleiben. So langsam entwickelten wir uns auch zu großen, bösen Monstern und wir spielten auch immer öfter mit unseren Tanten und Onkeln. Mein Schwanz war aber weiterhin einfach nur Ballast und irgendwann entschloss Frauchen dann, dass es besser wäre, wenn er verschwinden würde. Ein Deerhound mit Bobtail! So ist es auch viel praktischer was diese seltsamen Hosen angeht, die ich umkriege, wenn ich im Haus bin.
31. Spaziergang am 25. Oktober '09.jpg 32. Attacke!.jpg 33. In Aktion.jpg 34. Juhuu!.jpg 35. Schnell wie ein Wirbelwind.jpg

Tja und so ist mein Leben eigentlich bis heute verlaufen. Natürlich habe ich meine Gangart perfektioniert. Ich kann die besten Vollbremsung vollführen, die die Windhundwelt je gesehen hat, hänge Frauchen beim Wettrennen locker ab, spiele gerne mit allem erdenklichen Spielzeug, weise den Rest meines Rudels gerne mal in die Schranken (habe ich von Mama gelernt, hehe) und liebe es, in meiner Sandkuhle zu liegen. 

Mein Leben ist einfach toll und ich bin ein total glücklicher Hund. Mittlerweile habe ich mich auch dran gewöhnt, dass ich vor dem Reingehen erst einmal geduscht werde. Tja, somit hab ich nicht nur das beste Los gezogen (Sonderbehandlungen, ihr wisst schon), sondern kann auch stolz behaupten, abends der sauberste Hund im Haus zu sein.

36. Und schon wird das Grasbüschel gepackt.jpg 37. Vollbremsung.jpg 38.jpg 39.jpg 40. I believe I can fly.jpg

Also, ihr Lieben, ich hoffe euch hat meine Geschichte gefallen. Ich muss jetzt wieder mit meinem Rudel um die Wette rennen, was mir sehr gut gelingt. Macht’s gut, 

eure Fly!

  41.jpg 42.jpg 43. Auf zu neuen Abenteuern.jpg  


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